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Mistel-Kapseln

 € 9,20  
(per 60 Kapseln)
Produktabbildung:

  
Für wen ist die Formulierung von Interesse?
Die Zubereitung eignet sich für Personen die unter milden Formen des Bluthochdruckes leiden. Ebenso ist der Langzeiteinsatz zur Prophylaxe arteriosklerotischer Gefäßveränderungen möglich. Auch der Einsatz bei Schwindelgefühl ist denkbar.
 
Einnahmehinweise:
  

  
Zusammensetzung:
   
> Mistel Extrakt (DEV 4:1)
> Maltodextrose
> Cellulose mikrokristallin pH102
> Gelatine
  
Informatives in Kürze:
Die Mistel (lat. Viscum album) ist eine halbparasitische Pflanze, die auf nahzu allen Laub- und Nadelbäumen (außer der Buche)  Europas und Asiens schmarotzt. Viscum album ist ein immergrünes Gewächs mit ledrigen, gelbgrünen Blättern, unscheinbaren Blüten und weißlichen Scheinbeeren. Verwendet werden die, vor der Fruchtbildung gesammelten Blätter und Zweige sowie frisches Mistelkraut, das zu speziellen Zeiten (meist im Sommer und im Winter) von spezifischen Wirtspflanzen gesammelt wird. Für zahlreiche Völker der Antike (darunter nicht nur die "barbarischen" Stämme Galliens und Britanniens sondern auch die zivilisierten Römer und Griechen) hat die Mistel eine starke mystische Bedeutung. Druiden erachteten nichts heiliger als auf Eichen wachsende Misteln. Auch heute noch ist im anglo-amerikanischen Raum der Mistelzweig eng mit dem Weihnachtsfest verbunden. Die Verwendung der Mistel als Heilmittel geht bis in die vorchristliche Zeit zurück.
Die Pflanzendroge enthält Lektine (bis zu einem Anteil von 0,1 %), Flavonoide, Phenylpropane, Lignane, Biogene Amine, Kaffeesäurederivate und Polysaccharide. Vor allem die Lektine wurdden in den letzten Jahren eingehenden Untersuchungen unterzogen, sind sie doch ribosomen-inaktivierende Glykoproteine mit besonderer Affinität zu bestimmten Zelloberflächen. Besonders das neuentdeckte, rekombinante "VisalbCBA" Lektin wurde hierbei auf seine immunologische Aktivität hin untersucht. Inkubation humaner Lymphozyten (weißer Blutkörperchen) mit Lektinen der Mistel förderten zytotoxische, immunmodulierende und zelltod-stimuliernde Wirkungen an den Zellen. Hierbei ist vor allem das Mistellektin III zu nennen das eine hohe Spezifität zu T-Lymphozyten aufweißt. Diese Spezifität zusammen mit der Möglichkeit standardisierte Mistellektin Extrakte herzustellen macht diese alte Heilpflanze auch für die klinische Anwendung bei bösartigen Tumorerkrankungen interessant. Wirken intravenös applizierte Mistelzubereitungen in hohen Dosen zytotoxisch und dadurch tumorzellenzerstörend, so wirken niedrige Dosen von Lektinen und Viscotoxinen immunstimulierend. Dieser Umstand wird auch bei der Therapie von Gelenkserkrankungen durch Injektion von Mistelzubereitungen ausgenutzt.
Bei oraler Einnahme von Mistelextrakt sind keine immunmodulatorischen Effekte zu erwarten, da die verantwortlichen Wirkstoffe im Magen-Darm-Trakt abgebaut werden. In der Volksmedizin wird Mistelextrakt bei Schwindelanfällen, Amenorrhea und Gelenkserkrankungen eingesetzt. Tee aus Mistelkraut wird auf rein empirischer Basis als zur unterstützenden Therapie von Bluthochdruck, Schwindel und Blutstau eingesetzt. Der Mistel werden beruhigende, blutstillende, entzündungshemmende, harntreibende und krampflösende Attribute nachgesagt. Auf Grund ihrer Eigenschaft den Blutdruck zu senken, das Herz zu stärken und schnellen Puls zu normalisieren wird die Mistel in der Behandlung milder Hypertonie eingesetzt.
  
Allgemeine Warnhinweise:
Nahrungsergänzungsmittel dürfen nicht als Ersatz für eine asugewogene Ernährung verwendet werden!
Die empfohlene Tagesdosis nicht überschreiten!
Für Kinder unerreichbar aufbewahren!
Bei Raumtemperatur lagern!


Spezielle Warnhinweise:


Nicht geeignet für Kinder unter 12 Jahren, Schwangere und Stillende.


  

Die Zubereitung darf bei chronisch-progressiven Infektionen (z.B. Tuberkulose) nicht angewendet werden.

  
Es empfiehlt sich eine regelmäßige Blutdruckkontrolle über den Einnahmezeitraum.
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